Rundgänge
Historischer Spaziergang
Mulang und Lac
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G e s t a l t u n g s p u n k t e   -   S a m m l u n g e n

Der Rundgang

Ein Flyer

Inszenierte Ausblicke

Gegenblicke

Gestaltungspunkte

Schloss Weissenstein

Fischteiche und Lac

Mulang restauriert

Im Weitwinkel

Schmuckstücke

Nachweise, Literatur

Der Bergpark zeichnet sich als Landschaftsgarten besonders auch durch die Anpflanzung von Bäumen und Sträuchern aus, Solitäre aus der ganzen Welt.

Das beginnt im frühen 18. Jahrhundert noch unter Landgraf Karl und entwickelt sich zum System.

In großem Umfang und auf die Mode der Zeit ausgerichtet lässt Friedrich II. Ende des 18. Jahrhunderts Sträucher und Baumarten aus unterschiedlichen Herkunftsländern anpflanzen. Alleen und Baumgruppen mit Gewächsen aus Nordamerika und Asien gilt es zu zeigen. Diese sind als Sammlungen ausgewiesen und zeugen von einem naturkundlichen Interesse, das sich auch in den Ausstellungen im Kunsthaus (heute das Naturkundemuseum) und im Fridericianum wiederspiegelt.
Dazu gehört ebenso eine umfangreiche Sammlung von Gartenliteratur und die Wiedergabe von einheimischen und exotischen Pflanzen auf Porzellan-Pretiosen, Gemälden und Stichen.

Für die Hofgesellschaft ist es wichtig, über Trends in der Gartenkunst informiert zu sein.
Friedrich II. schickt den angehenden Höfgärtner Daniel August Schwarzkopf nach England, damit er sich dort über die Gutswirtschaft und die anglo-chinoisen Gartenanlagen informiert.

Wilhelm IX. finanziert seinem Hofgärtner Georg Wilhelm Homburg 1788 eine Studienreise nach England. Von Homburg stammt ein Plan der Karlsaue
Plan "des Hochfürstl- Hessischen / Aue Gartens / nach den Grundsaetzen / der Engelisch oder Mahlerisch / Gartenkunst / entworffen / durch / G: W: Homburg / 1790"
enthält neben dem Gartenplan vierzehn am Rande zum Teil nicht vollendete aquarellierte Ansichten von Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, mit denen der Park ausgestattet werden sollte.

 

Conrad Mönch, Professor für Botanik am Carolinum, legt ein "Verzeichniß ausländischer Bäume und Stauden des Lustschlosses Weissenstein bey Cassel", publiziert 1785 in Frankfurt.

- Literatur

seinen Gartenbau-Meister Schwarzkopf

Apolloberg - Muschelkalk , Funde...

Überhaupt Sammlungen...

Der Platz für die umfassenden Sammlungen reicht nicht aus.
Teile der fürstlichen Sammlung werden im Marstallgebäude gegenüber dem Renaissance-Schloss ausgestellt, auch im Kunsthaus (Ottoneum), dem Modellhaus und dann im Fridericianum.
Wilhelm IX. lässt eine Gemäldegalerie bauen. Diese ist dierekt mit dem Stadtschloss an der Schönen Aussicht - neben dem Palais Bellevue (1714) und der Kunstakademie (1777).
Die Neue Galerie wird 1877 eröffnet, sie wird unweit der Alten Galerie, an der Ecke Friedrichstraße - Frankfurter Straße gebaut, auf dem Gelände des ehemaligen (zweiten) Marstalls.
Das Landesmuseum wird 1913 eingeweiht und nimmt wichtige Sammlungen auf.
Die Gemäldegalerie Alte Meister, die Antikensammlung und das Kupferstichkabinett (Grafische Sammlung) ziehen 1974 in das Schloss Wilhelmshöhe um.

In Arbeit